Zur Ausstellung

In Peter Weirs Film "The Truman Show" (1998), verbringt der Titelheld, ohne dass er es weiß, sein ganzes Leben in einem Filmstudio. Als er schließlich herausfindet, dass alles um ihn herum eine künstlerische Inszenierung ist, flieht er mit einem Boot übers Meer und stößt schließlich an eine Wand, die der Horizont seines begrenzten Lebensraumes war.

Die Ausstellung "Notausgang am Horizont" findet auf der Künstlerplattform statt, die den hinteren Teil der Gleishalle bildet, der beim Betreten der Halle zunächst noch in weiter Ferne liegt, wie ein Horizont (und Notausgänge gibt es hier auch).

Die spezielle räumliche Situation und Atmosphäre wird zur Bühne für verschiedene imaginäre Räume. Diese existieren entweder physisch, als raumgreifende und auch begehbare Objekte und Installationen oder als gemalte, gezeichnete, fotografierte, gefilmte oder digital kreierte Bildwelten, in die man sich betrachtend vertiefen kann.

Realität und Fiktion verschränken sich ebenso wie Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.