Holger Priess * Galerie

Admiralitätstr. 71
20459 Hamburg
Tel. 040 89064721
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Arbeiten von Hilka Nordhausen



Die Galerie zeigt seit 1987 zeitgenössische Kunst in Hamburg, zuerst als Dörrie * Priess und seit 2011 als Holger Priess * Galerie. Die Ausstellungsräume befinden sich in der ersten Etage des historischen Kontorhauses auf der Fleetinsel. Der Ort ist das Zentrum für Galerien in Hamburg. Dies war die erste Galerie an diesem Standort, heute sind in dem Gebäudekomplex 10 Galerien sowie Buchhandlungen, Architekturbüros, Filmproduktion und Künstlerateliers angesiedelt.

Hilka Nordhausen

In Bremen werden 40 Jahre alte konzeptuelle Arbeiten aus dem Nachlass der Hamburger Künstlerin Hilka Nordhausen gezeigt .

Hilka Nordhausen (1949-1993) war eine wichtige Persönlichkeit im norddeutschen Kunst- und Kulturbetrieb der 70er und 80er Jahre. Die von ihr begründete und geführte "Buch Handlung Welt" (1976-1983) im Hamburger Karolinenviertel war ein Ort, an dem sich Filmemacher, Autoren, Künstler und ein interessiertes Publikum zusammenfanden, um Lesungen, Ausstellungen mit Wandbildern und Performances zu erleben. Die Veranstaltungen, etwa mit Dieter Roth, Martin Kippenberger, Norbert Schwontkowski oder Allen Ginsberg, hatten überregionale Ausstrahlung.

Hilka Nordhausen hatte an der Hamburger Hochschule für Bildende Künste bei Franz Erhardt Walther und Gerhard Rühm studiert. Noch während des Studiums begann sie mit der Arbeit an umfangreichen Zeichnungszyklen, die nach konzeptionellen Vorgaben ausgeführt wurden. Strukturiert durch Zeitraster oder Bewegungsabläufe entstanden Serien, deren minimalistische Erscheinungsform mit dem notathaften Ausdruck der Körperlichkeit der Künstlerin verbunden ist.

1975 realisierte Hildegard Nordhausen eine Aktion im Ausstellungsraum der Gruppe Grün im Bremer Ostertorsteinweg. Die Konzeption beschreibt ihre Vorgehensweise: "Ich habe den Raum der Gruppe Grün in 10 verschiedengroße Wandabschnitte eingeteilt und habe vor, dieser Abschnitte an 10 Tagen während der Öffnungszeiten mit einer einfachen schreibähnlichen Bewegung mit einem Bleistift zu füllen. Abschnitt 10 werde ich während des Ruhetages im Dunkeln ausführen.

Der Kontext der Arbeit besteht aus den verschiedenen großen Flächen und den Öffnungszeiten des Ausstellungsraumes. Das Konzept ergab sich aus meinen vorhergehenden Arbeiten, die in einem Katalog vorliegen werden. Diese Arbeit werde ich öffentlich und direkt an der Wand ausführen".